Jubiläum - (Sperrfrist 17.00 Uhr) «Ein Symbol für einen konstruktiven Dialog»

Hahn bei Feierlichkeiten zum 50. Jubiläum der Nuur-Moschee Zum 50. Jubiläum der Nuur-Moschee der Frankfurter Ahmadiyya-Gemeinde hat Hessens Integrationsminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) das Gotteshaus am Samstag besucht. Der 50. Jahrestag von Hessens ältester Moschee sei «ein Symbol für einen konstruktiven Dialog», sagte Hahn.

Er hoffe, dass es gelinge, die verschiedenen Kulturen und Religionen als »Bereicherung für unsere Gesellschaft im Bewusstsein zu verankern«.

Ziel müsse es sein, Grenzen und Schranken abzubauen und eine neue »Kultur des Willkommens« zu etablieren, sagte Hahn weiter. Unerlässlich sei es, dass sich beide Seiten, die Deutschen und die Muslime, aufeinander zu bewegten und die Entwicklung der Annäherung positiv begleiteten.

Der Jahrestag war eigentlich schon Mitte September, doch die Bauarbeiten für ein neues Gästehaus bringen die Feierlichkeiten in Verzug. Der offizielle Festakt ist Anfang Dezember geplant, dann erwarten die Mitglieder der Ahmadiyya-Gemeinde auch Ministerpräsident Roland Koch (CDU) in ihrer Moschee.

Die Gemeinde hat mittlerweile rund 300 Mitglieder. Prominenten Besuch erhielt die Moschee im äußersten Süden Frankfurts 1966, als der Boxer Muhammad Ali vor seinem Kampf gegen Karl Mildenberger das Gotteshaus für ein Gebet aufsuchte.

Frankfurt/Main (ddp-hes)