Vertreter verschiedener Religionen regten die Besucher in der Stadthalle in Wetter zum Nachdenken an.
Wetter. Gut gefüllt war die Stadthalle in Wetter anlässlich des „Tages der Religionsstifter“ am Montag, zu dem die islamische Reformgemeinde Ahmadiyya Muslim Jamaat eingeladen hatte. Zweck der Veranstaltung war es, die unterschiedlichen Religionen zusammenzubringen. Daher waren an diesem Abend der Pfarrer der evangelischen Gemeinde Elnhausen, Dr. Matti Justus Schindehütte, der Vertreter der Buddhistischen Gemeinde Marburg, Antonius Pothoff, sowie der Vorsitzende der Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland, Abdullah Uwe Wagishauser eingeladen, um den Zuhörern ein Bild ihrer Religionen zu übermitteln und für mehr Kommunikation untereinander zu werben. Mehr
Erster Putz im neuen Jahr -
Januar 14, 2010 by
admin
Mitglieder der Ahmadiyya-Gemeinde säubern am Neujahrsmorgen die Straßen
Neujahrsmorgen um kurz vor acht: Fast ganz Deutschland schläft. Aber nur fast. In vielen Städten sind Ahmadiyya-Muslime unterwegs, sammeln die Überreste der nächtlichen Böllerei und kehren die Straßen – so auch in den oberen Neckarvororten. Sie tun diesen Dienst für die Allgemeinheit schon seit Jahren.
von Karin Ait Atmane, HEDELFINGEN/BAD CANNSTATT
Die Ahmadiyya Muslime sind eine weltweite islamische Reformbewegung, die Frieden, Harmonie und Nächstenliebe als wichtigste Basis ihrer Religion sehen.
In Bad Cannstatt haben sie ein Gebetshaus, vorher war ihr Stuttgarter Zentrum in Hedelfingen.
Das neue Jahr hat die Jamaat – die Gemeinde – zeitig begrüßt: Sie kam zu diesem Anlass schon eine halbe Stunde vor dem Morgengebet zusammen. Danach wird gemeinsam gefrühstückt, dann ziehen die Männer in Gruppen zu ihrer Neujahrsputzaktion los. Mehr
Die Mitglieder der islamischen Gemeinde Ahmadiyya Muslim Yamaat reinigten am Neujahrsmorgen die Straßen. Marburg

Die Mitglieder der Ahmadiyya-Gemeinde räumten im Biegen- und Nordviertel am Neujahrsmorgen auf. Diese Aktion ist zur Tradition der islamischen Gemeinde geworden.
Am Neujahrsmorgen liegt in der Stadt bekanntlich viel Abfall herum. Der Reinigungsdienst des Dienstleistungsbetriebs der Stadt Marburg hat viel zu tun, um die Reste der Silvesternacht zu entfernen. Seit einigen Jahren wird er dabei stets an Neujahr von freiwilligen Helfern der Ahmadiyya Muslim Yamaat-Gemeinde unterstützt. Frühmorgens um 6.30 Uhr trafen sich die Mitglieder zu einem gemeinsamen Bitt-Gebet „Dhadaschud“ in der kleinen Moschee der Gemeinde an der Ecke Bunsenstraße/Uferstraße. Mehr
Seit 20 Jahren Silvester-Putzete in der Aalener Innenstadt
Im persönlichen Gespräch hat sich Oberbürgermeister Martin Gerlach heute bei Vertretern der Aalener Ahmadiyya-Gemeinde für die Silvester-Reinigungsaktion in der Aalener Innenstadt bedankt. Schon seit 20 Jahren unterstützt die muslimische pakistanische Gemeinde den Bau- und Grünflächenbetrieb der Stadt Aalen. Am 1. Januar rücken die Helfer in aller Frühe aus, um die Überreste der ausgelassenen Silvesterfeiern in der Innenstadt zu beseitigen. Mehr
WIESBADEN, von Anja Baumgart-Pietsch
MUSLIMISCHE GEMEINDE Am Neujahrsmorgen hilfreich zur Stelle
Vor einem unscheinbaren, grauen Bau am Ende der Mainzer Straße parken am Freitag nachmittag viele Autos. Hier findet jede Woche um diese Uhrzeit das Freitagsgebet der Ahmadiyya Muslim Jamaat statt. Am 1. Januar sind viele Männer dieser muslimischen Gemeinde sogar schon lange aktiv: Wie schon in den Jahren zuvor, haben sie auf einigen Wiesbadener Innenstadt-Straßen und Plätzen sowie am Kasteler Brückenkopf mit Kehrschaufel und Besen schon am frühen Morgen geholfen, den Silvestermüll tatkräftig zu beseitigen.
Sie selbst feiern den Jahreswechsel nicht mit Feuerwerk, sondern mit Gebet – aber sie möchten auch respektieren, wie die Deutschen ihn begehen und ihnen dabei hilfreich zur Hand gehen. Diese Aktion gehört zum Selbstverständnis der Gemeinde, die eine Untergruppierung der islamischen Religion darstellt: Ehrenamtliche karitative Tätigkeiten sind für sie selbstverständlich. Mehr
Damit alles wieder schön propper ist: Während Stade noch schlummert, greifen Ehrenamtliche und Putzkolonnen zum Besen
STADE. Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung. Nicht so am Neujahrsmorgen. Manche Straßenzüge im Landkreis sehen aus wie nach einem Bombeneinschlag. So auch der Pferdemarkt in Stade: zerfetztes Papier, Plastikkappen, Raketen-Stecken und Baustein große, leer geschossene Batterien. Während Stade schläft, packen andere zu.
7 Uhr: Ein Poltern ist aus der Hökerstraße zu hören, begleitet von einem rhythmischen Schrappen. Schrr, schrr, schrr… kommt es immer näher. 14 dunkle Gestalten biegen aus der Sattelmacherstraße auf den Pferdemarkt ein, wo um Mitternacht Hunderte mit großem Krawall das neue Jahr feierten. Lange Reisigbesen führen die jungen Leute mit sich – schrrr, schrr, schrr – einer zieht eine Mülltonne neben sich her, bückt sich und nimmt eine der Batterien, wirft sie in die Tonne.
Hier sind keine Ein-Euro-Kräfte zwangsverpflichtet am Werk, sondern junge Moslems, die freiwillig am Neujahrsmorgen in der Innenstadt groß Reinemachen. “Wir tun das im Dienste der Menschheit” so die verblüffende Auskunft von Zeeshan Rajput. Der 30-Jährige leitet die Jugendorganisation der Stader “Ahmadiyya-Muslim-Jamaat”-Glaubensgemeinschaf. Mehr
Von Norbert Fluhr
TRADITION Ahmadiyya Gemeinde Mainz-Wiesbaden zum 13. Mal mit Kehraktion in beiden Landeshauptstädten
Ein schon gewohntes Erscheinungsbild am Neujahrsmorgen: Nach der feuchtfröhlichen Silvesternacht war die Theodor-Heuss-Brücke mit abgefeuerten China-Krachern, Böllern und Raketen übersät. Und wie in jedem Jahr rückten tatkräftige Mitglieder der Ahmadiyya Gemeinde Mainz-Wiesbaden an, um für Sauberkeit zu sorgen.
Seit 13 Jahren ist die Glaubensgemeinschaft, die Mirza Ghulam Ahmad 1889 in der indischen Stadt Quadian gründete, am Neujahrsmorgen an markanten Plätzen in Wiesbaden und Mainz aktiv. 50 Mitglieder der Gemeinde Khuddam-ul-Ahmadiyya (MKA), einer Unterorganisation der Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland, beteiligten sich nach dem gemeinsamen Gebet in der Moschee in Wiesbaden an der Kehr-Aktion in den beiden Landeshauptstädten. Mehr
Reutlingen. Mit 30 Gemeindemitgliedern war die muslimische Jugendorganisation der “Ahmadiyya Muslim Jamaat” am Neujahrstag erneut auf der Pomologie und im Volkspark – zum Wegräumen der Feuerwerksreste.
Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ging um kurz vor 8.30 Uhr die große Putzete auf der Pomologie und im Volkspark los – und die Aktion begann mit einer Überraschung: Die jungen pakistanischen Muslime, die seit drei Jahren gut organsiert die hässlichen Hinterlassenschaften der Silvesterknallerei wegräumen, bekamen einen neuen Helfer. Mehr
Jahreswechsel in Husum
Von ihrer schönsten Seite zeigte sich die Storm-Stadt, als die Bürgerinnen und Bürger um Mitternacht mit Raketen und Feuerwerk das neue Jahr begrüßten. Anders als in den Vorjahren ging das feurige Spektakel diesmal nicht im Nebel unter. Stattdessen traten irdische und überirdische Himmelskörper in einen spektakulären Wettstreit ein. Einige Stunden zuvor – gegen 17.30 Uhr – hatte ein Feuer in der Adolf-Brütt-Straße für Aufregung gesorgt. Es war im Treppenhaus eines Gebäudes mit acht Wohneinheiten ausgebrochen und stellte die Feuerwehr vor einige, wenngleich lösbare Probleme. Neun Menschen wurden über das stark verqualmte Treppenhaus, vier weitere über den Balkon evakuiert. Drei Kinder und drei Erwachsene mussten mit Rauchvergiftungen im Krankenhaus behandelt werden. Mehr
Heusenstamm (M.) -Vor 20 Jahren kam die Familie Vuko nach Heusenstamm, um dort das Kultur- und Sportzentrum Martinsee zu bewirtschaften. Zu Silvester verwandelten Bozo Vuko und seine Söhne den großen Saal in eine festliche Konzerthalle.
Die Band „Oldtimer“ war eigens zum Ball aus Zagreb angereist, begeisterte kroatische wie einheimische Gäste. Ein Dutzend Servicekräfte servierten tolle Leckereien.
Szenenwechsel: Bereits am Nachmittag besuchte die Jugendabteilung der örtlichen muslimischen Ahmadiyya-Gemeinde das Horst-Schmidt-Haus, brachte den Bewohnern, die nicht so viel Kontakt zu den Mitmenschen haben, Rosensträuße und gute Wünsche zum neuen Jahr. Gestern reinigten die jungen Gemeindemitglieder die Straßen von Feuerwerksresten. Mehr
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