Dritter Fall von „Target Killing“ innerhalb eines Monats
10.09.10, Frankfurt/M.: In der pakistanischen Großstadt Faisalabad in der Provinz Pandschab ist erneut ein Ahmadi Opfer eines Attentats geworden. Herr Naseer Ahmad Butt befand sich in seinem Obstgeschäft im Stadtteil Samanabad, als dort gegen Mittag ein Motorradfahrer auftauchte. Dieser schoss sechs Mal auf ihn und konnte, da er einen Helm trug, unerkannt flüchten. Herr Butt wurde in der Brust und im Gesicht getroffen und war auf der Stelle tot. Er wurde später in ein Krankenhaus gebracht, wo sein Leichnam obduziert wurde. Zu den Trauernden gehören die Eltern, die Witwe und drei Kinder des Verstorbenen. read the entry »
Mindestens ein Ahmadi getötet / Vier weitere verletzt
Frankfurt/M., 03.09.2010: Drei Monate nach den verheerenden Anschlägen auf zwei Moscheen der Ahmadiyya Muslim Jamaat in Lahore, Pakistan ist heute erneut ein Anschlag auf eine Ahmadiyya Moschee in der Stadt Mardan verübt worden. Medienberichten zufolge handelte es sich um zwei Selbstmordattentäter, die versuchten, in die Moschee in der Canal Road in Mardan (Khyber-Pakhtunkhwa-Provinz) gewaltsam einzudringen, wo sich die Gläubigen zum Freitagsgebet versammelt hatten. Ein Wachmann vor dem Tor der Moschee warnte die zwei Angreifer und versuchte sie aufzuhalten. Die Angreifer reagierten nicht auf die Warnung. Daraufhin schoß der Wachmann der Moschee auf die Eindringlinge, die dadurch verletzt wurden. Während es einem Angreifer gelang zu flüchten, sprengte sich der andere vor dem Tor der Moschee in die Luft. Durch die Wucht der Explosion wurden das Tor und eine Mauer der Moschee zerstört. Die herumfliegenden Trümmer verletzten mindestens vier Ahmadis. Ein 40jähriger Ahmadi, Shaikh Ahmad Raza, erlag auf dem Weg zum Krankenhaus seinen Verletzungen. read the entry »
Weiterführendes:
- Broschüre “Eine friedliche Botschaft an die Welt”: PDF »
- Sondersendung “The Holy Qur’an: Truth Revealed” auf YouTube » (Englisch)
Pressemitteilung zur Aktion „Quranverbrennung am 11. September 2010“ der Kirche „Dove World Outreach Center“ in den USA
Die Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland verurteilt die Absicht der Kirche „Dove World Outreach Center“, aus den USA, das Heilige Buch des Islams, den Heiligen Quran, am 11. September 2010 zu verbrennen. Solch eine Aktion nutzt niemandem. Im Gegenteil, sie wird nur die Gefühle der über 1,25 Milliarden Muslime der Welt verletzen.
Das Oberhaupt der weltweiten Ahmadiyya Muslim Jamaat, Hazrat Mirza Masroor Ahmad, sagte hierzu: „Religiöser Extremismus, ob christlich oder muslimisch oder sonst einer Art, ist niemals die Widerspiegelung der Religion. In der Tat haben zahlreiche Kirchen die geplante Aktion verurteilt. Einer intellektuellen oder theologischen Diskussion ist nichts entgegenzusetzen, aber diese Diskussion soll im Rahmen des Anstandes und der Toleranz stattfinden. Was wir hier sehen, ist dagegen die Verbreitung des Hasses“. read the entry »
Serie von gezielten Morden an Ahmadis reißt nicht ab
Frankfurt/M., 20. August 2010: Innerhalb weniger Tage sind in Pakistan zwei prominente Ahmadis Opfer von Mordanschlägen geworden. Ganz offensichtlich handelt es sich um religiös motivierte Attentate.
Der erste Anschlag wurde in der Nacht zum 17. August in Karachi auf den Kinderarzt Najam- ul-Hassan verübt. Gegen Mitternacht hatte er gerade seine Arztpraxis geschlossen und war in seinen Wagen eingestiegen, als der oder die Attentäter das Feuer auf ihn eröffneten. Er verstarb noch am Tatort. Herr Najam-ul-Hassan hinterlässt Frau und drei minderjährige Kinder. Der 39-jährige Arzt war auch Assistent-Professor an der Dow University of Health Sciences in Karachi. read the entry »
Nachahmungstäter der Anschläge in Lahore ermordet Ahmadi in Narowal
Frankfurt, 01. Juni 2010: Noch waren nicht alle Todesopfer des verheerenden Terroranschlages auf zwei der Ahmadiyya-Moscheen beigesetzt, ist bei einem erneuten Mordanschlag ein Ahmadi getötet worden.
Ein Mullah in einem Dorf im Distrikt Narowal, das etwa 80 km nordöstlich von Lahore gelegen ist, hat in seiner letzten Freitagspredigt erklärt, Ahmadis seien Wajib ul-qatl (jemand, der es verdient getötet zu werden) und inspirierte damit offenbar den Fanatiker Abid Butt. Dieser habe sich, nach Angaben der Polizei, geschworen, keinen Ahmadi mehr am Leben zu lassen. read the entry »
Lahore, Rabwah; 30. Mai 2010: Die Zahl der Todesopfer der Terroranschläge vom 28. Mai auf die beiden Moscheen der Ahmadiyya Muslim Jamaat in Lahore beläuft sich auf 95. Die Zahl der Verletzten ist jedoch noch viel höher als ursprünglich bemessen; diese überschreitet 125. Unter den Opfern in der Bait-un-Noor Moschee im Stadtteil Model-Town sind 27 Tote und 34 Verletzte, die übrigen Opfer sind im zweiten zur gleichen Zeit angerichteten Blutbad, in der Bait-ul-Zikr Moschee im Stadtteil Garhi-Shahu zu verzeichnen.
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Oberhaupt der Ahmadiyya Muslim Jamaat reagiert auf die Terrorattacken auf Moscheen in Pakistan
Frankfurt/M. 28.05.2010: Heute Nachmittag wurde auf die zwei zentralen Moscheen der Ahmadiyya Muslim Jamaat in Lahore ein Terrorangriff verübt. Es handelt sich um Bait-ul-Nuur Moschee in Model Town und Dar-ul-Zikr Moschee in Garhi-Shahu.
Zwar kann die genaue Zahl der Opfer noch nicht beziffert werden. Es wird aber von über 80 Toten Ahmadis berichtet; die Zahl der Verletzten liegt weit höher. Ahmadis, die Augenzeugen des Geschehens waren, berichten von einem Blutbad in den Moscheen.
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Alles deutet auf eine gezielte Tötung durch Extremisten hin
Frankfurt am Main, 04. April 2010. In Faisalabad, der drittgrößten Stadt Pakistans, sind am 1. April erneut drei Ahmadis durch einen gezielten Mordanschlag getötet worden. Die Opfer hatten offene Drohungen seitens religiöser Extremisten erhalten. Auch andere Mitglieder der Gemeinde werden bedroht.
Die drei Männer sind Opfer dieses Attentats geworden, nur weil sie zur Ahmadiyya Muslim Jamaat gehörten. Diese und ähnliche Attacken sind die direkte Folge der Hasstiraden gegen die Ahmadis, in denen die extremistischen Mullahs die Tötung von Ahmadis als eine verdienstvolle Tat bezeichnen und offen zu Mord an ihnen aufrufen.
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Frankfurt/M. 10.02.2010, Der Bundesstaat Sindh im Südosten von Pakistan ist erneut zum Schauplatz des Mordes an einem Ahmadi geworden. Nach den uns vorliegenden Informationen wurde Herr Sami Ullah am 3. Februar von Unbekannten durch Kopfschüsse getötet. Er war von einer nahe gelegenen Kleinstadt Schahdadpur (Distrikt Sanghar) zu seinem Heimatdorf Ahmadpur auf dem Motorrad unterwegs, als zwei andere Motorradfahrer ihn aufhielten und nach dem Weg fragten. Er war gerade dabei den Weg zu erklären, als der zweite Mann das Feuer auf ihn eröffnete. Herr Sami Ullah wurde am Kopf getroffen und verstarb noch am Tatort. Die Attentäter konnten flüchten. read the entry »
Frankfurt am Main, 05.01.2010: Mit großer Trauer bestätigt die Ahmadiyya Muslim Jamaat, dass ein weiteres Mitglied der Gemeinde, der pensionierte Hochschullehrer Muhammad Yusuf (70) heute Vormittag von zwei maskierten Personen angeschossen und getötet wurde.
Um ca. 7:30 Ortszeit befand er sich im Lebensmittelgeschäft seines Sohns in der Nähe seines Hauses in Rachna Town, als zwei Personen auf Motorrad an das Geschäft heranfuhren. Ohne Warnung gaben sie zwei Schüsse auf Professor Yusuf ab und konnten sofort vom Tatort flüchten. read the entry »
Das Opfer war Vizevorsitzender der Gemeinde in der Stadt
Frankfurt am Main, 02.12.2009: In Sangarh, einer Stadt im Norden des Bundesstaats Sindh, ist am 26. November ein Mitglied der Ahmadiyya Muslim Jamaat auf brutale Art getötet worden. Muhammad Salim Rana, Vizevorsitzender der Gemeinde in der Stadt, verließ nach dem Abendgebet die Moschee und wollte das Moscheetor schließen. Mit seinem Motorrad wollte er nach Hause fahren. In diesem Moment näherte sich ihm ein Attentäter, der ihm ins Gesicht schoss. Der Schuss durchbohrte seinen Kopf. Er wurde sofort in ein Krankenhaus gebracht, wo er seinen Verletzungen erlag. read the entry »
AMJ verurteilt die umstrittene Bürgerinitiative in der Schweiz “Gegen den Bau von Minaretten” als Völkerrecht verletzend
Frankfurt am Main, 26.11.2009: Durch einen Volksentscheid soll in der Schweiz am 29 November 2009 über eine Verfassungsänderung abgestimmt werden, die im Kern gegen geltende internationale Menschenrechtsverordnungen verstößt. Durch die Initiative der rechtsnationalen Schweizer Volkspartei (SVP) und der Eidgenössisch-Demokratischen Union (EDU) soll über ein Bauverbot von Minaretten entschieden werden, der im Artikel 72 der Schweizer Verfassung durch den Satz „Der Bau von einem Minarett ist grundsätzlich verboten“ manifestiert werden soll.
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Peter Grab und Abdullah Uwe Wagishauser legen am 13.11.2009 den Grundstein der Baitul-Naseer Moschee in Augsburg.
Am Freitag, den 13.11.2009 um 10:00 Uhr findet die Grundsteinlegung der „Baitul-Naseer“ Moschee in der Donauwörther Straße in Augsburg statt.
Herr Peter Grab, 3. Bürgermeister der Stadt Augsburg und der Vorsitzende der Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland, Herr Abdullah Uwe Wagishauser, werden bei dieser Zeremonie anwesend sein. read the entry »
Opfer vor Augen den seiner Enkelkinder auf offener Straße „hingerichtet“
Frankfurt/Main, den 07.10.2009: In Pakistan reißt die Serie von Morden an unschuldigen Ahmadis nicht ab. Am 26. September 2009 wurde Muhammad Azim Tahir in der historischen Stadt Utsch Scharif in der Nähe von Bahawalpur mit einem Kopfschuss regelrecht hingerichtet. Er fuhr mit seiner Tochter und deren zwei Kindern auf dem Motorrad nach Hause, als er gegen 20.30 Uhr Ortszeit von zwei Männern aufgehalten wurde, die Feuerwaffen auf ihn richteten. Vor Schreck konnte er sein Fahrzeug nicht kontrollieren und fiel zu Boden. Er stand auf, um seinen Enkelkindern und seiner Tochter zu helfen, als sich ihm die Männer in den Weg stellten. Einer von ihnen schoss ihm in den Kopf und tötete ihn vor den Augen seiner Enkelkinder, die eineinhalb und zweieinhalb Jahre alt sind. Die Mörder konnten flüchten. Herr Tahir wurde einzig wegen seiner Zugehörigkeit zur Ahmadiyya Muslim Jamaat getötet. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Herr Tahir war in einem staatlichen Krankenhaus als Medizintechniker tätig.
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Opfer vor Augen den seiner Enkelkinder auf offener Straße „hingerichtet“
Frankfurt/Main, den 07.10.2009: In Pakistan reißt die Serie von Morden an unschuldigen Ahmadis nicht ab. Am 26. September 2009 wurde Muhammad Azim Tahir in der historischen Stadt Utsch Scharif in der Nähe von Bahawalpur mit einem Kopfschuss regelrecht hingerichtet. Er fuhr mit seiner Tochter und deren zwei Kindern auf dem Motorrad nach Hause, als er gegen 20.30 Uhr Ortszeit von zwei Männern aufgehalten wurde, die Feuerwaffen auf ihn richteten. Vor Schreck konnte er sein Fahrzeug nicht kontrollieren und fiel zu Boden. Er stand auf, um seinen Enkelkindern und seiner Tochter zu helfen, als sich ihm die Männer in den Weg stellten. Einer von ihnen schoss ihm in den Kopf und tötete ihn vor den Augen seiner Enkelkinder, die eineinhalb und zweieinhalb Jahre alt sind. Die Mörder konnten flüchten. Herr Tahir wurde einzig wegen seiner Zugehörigkeit zur Ahmadiyya Muslim Jamaat getötet. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Herr Tahir war in einem staatlichen Krankenhaus als Medizintechniker tätig.
2009 ist eines der blutigsten Jahre für die Ahmadis in Pakistan. Die Zahl der Morde an unschuldigen Ahmadis nimmt erschreckender Weise rapide zu. Dass sich die Verfolgungssituation der Ahmadis in Pakistan immer weiter verschärft, ist nicht nur an der großen Zahl der getöteten Ahmadis ersichtlich. Die Extremisten wollen erreichen, dass die kaum vorhandene Glaubensfreiheit der Ahmadis weiter eingeschränkt wird. Sie wollen die Ahmadis gezielt an der Teilnahme an Gottesdiensten hindern. So wurden Ahmadis in einem Stadtteil in Lahore daran gehindert, das Id-ul-Fitr-Gebet zu verrichten, das nach dem Abschluss des Fastenmonats Ramadhan stattfindet. Ähnliche Schritte wurden von den Extremisten auch in der größten Stadt des Landes, Karachi, angekündigt. Im Stadtteil Green Town in Lahore wurden Ahmadis auf die Beschwerde eines Islamisten hin von der Polizei aufgefordert, islamische Schriftzeichen von ihren Gebäuden zu entfernen.
Ebenso haben extremistische Mullahs in von Pakistan kontrollierten Teil von Kaschmir eine Fatwa gegen die Ahmadis erlassen, wonach sie “Wajib-ul-Qatl” seien, was bedeutet, dass Ahmadis nach religiösem Recht todeswürdig seien und es rechtens sei, sie zu töten.
Iqbal Haider, im Vorstand der pakistanischen Menschenrechtskommission, sagte gegenüber dem renommierten Magazin “The Herald”, dass die Ahmadis in Pakistan am schlimmsten von der Diskriminierung und Entrechtung betroffen seien. Der Staat und die Gesellschaft seien nicht willens, ihnen überhaupt irgendwelche Rechte zu gewähren, geschweige denn, das Recht auf Religionsausübung. “In Pakistan gelten äußerst repressive Gesetze gegen Ahmadis, und das Misstrauen sitzt tief.”
Der Autor des „Asia Sentinnel“, Jo Baker, macht nicht nur Extremisten, sondern auch Teile der Politik und sogar des Staatsapparats mitschuldig an dem Klima von Hass und Gewalt, das zu solchen Verbrechen an den Ahmadis führt. Vor allem mache die Muslim Liga-N, gemeinsame Sache mit den anti-ahmadischen Mullahs. Etliche Minister der Provinz Punjab und Parlamentsabgeordnete dieser Partei sind auf Anti-Ahmadiyya-Konferenzen aufgetreten, die von der extremistischen Khatm-e-Nabuwwat Organisation durchgeführt werden. Der Autor dieses Beitrags ist auch Programmkoordinator der Asiatischen Menschenrechtskommission1.
Angesichts dieser sich stetig verschärfenden Situation werden die internationale Gemeinschaft, die Medien und Menschenrechtsorganisationen dringend gebeten, ihren Einfluss geltend zu machen, so dass Leib und Leben sowie Menschenrechte der Ahmadis, Christen und anderer Minderheiten in Pakistan geschützt werden und der pakistanische Staat seine Verpflichtung zum Schutz seiner Bürger einlöst.
1http://www.asiasentinel.com/index.php?option=com_content&task=view&id=2078&Itemid=189Top%20of%20page
Kontakt:
Ahmadiyya-Muslim-Jamaat
Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 (0) 69 50 688 641
Fax: +49 (0) 69 50 688 642
eMail:
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Web: http://ahmadiyya.de
Antwort der Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland auf die Grußbotschaft von Bundespräsident Horst Köhler zum Fest des Fastenbrechens
Frankfurt am Main, 19.09.2009:
Sehr geehrter Herr Bundespräsident Dr. Horst Köhler,
ich bedanke mich ganz herzlich im Namen der Ahmadiyya Muslim Jamaat für Ihre Grußbotschaft
anlässlich des Festes zum Ende des Fastenmonats.
Ihr Schreiben macht Mut, sollte es doch jedem Bürger dieses Landes, ob Muslim oder nicht, eine
Herzensangelegenheit sein, für eine friedliche Gesellschaft einzustehen. Die Ahmadiyya Muslim
Jamaat können sie dabei auch in Zukunft immer als starken Partner an Ihrer Seite betrachten, da wir
uns jetzt schon bemühen, durch zahlreiche Veranstaltungen in ganz Deutschland Vorurteile
abzubauen und Integration zu fördern, um so die Weichen zu stellen für ein friedliches Miteinander. read the entry »
Quelle: Pressemitteilung des Bundespräsidialamtes
“Herzlich gratuliere ich allen, die in unserem Land das Fest des Fastenbrechens begehen, und wünsche Ihnen besinnliche und auch frohe Stunden des Miteinanders.
Das Ramadanfest ist für Sie einer der Höhepunkte im Jahr. Die Familie kommt zusammen, isst und feiert, erzählt von Erfahrungen und Erlebnissen. Schon zum Iftar während des Ramadan haben viele Muslime auch ihre nichtmuslimischen Nachbarn, Freunde und Bekannte eingeladen. Es ist ein ermutigendes Zeichen, dass der Glaube so über die Grenzen hinweg Freundschaften und Verbindungen entstehen lässt, die tragen und weiterbringen. Das gemeinsame Feiern ist eine gute Gelegenheit, einander noch besser kennen zu lernen und Unsicherheiten und Fremdes zu überwinden. Je mehr wir voneinander erfahren, um so mehr können wir auch voneinander lernen. Dazu braucht es Offenheit, Mut und Vertrauen.
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Die Jahresversammlung („Jalsa Salana“) der Ahmadiyya Muslim Jamaat fand dieses Jahr vom 14. August bis 16. August in Mannheim statt. Sie ist das größte, jedes Jahr stattfindende Treffen der Muslime in Deutschland, auf der dieses Jahr 32,754 Mitglieder der friedlichen Reformgemeinde „Ahmadiyya Muslim Jamaat“ mit ihren Freunden und Gästen aus aller Welt zusammenkamen.
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Am heutigen Samstag ging die Jalsa Salana der Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ) in den zweiten Tag.
Neben diverser Ansprachen über verschiedene Themen sprach der Khalif, Hadhrat Mirza Masroor Ahmad über die Themen „Die Erlangung der Freiheit für Frauen durch den Propheten Mohammad“ und „Der friedliche Charakter des Islam“. read the entry »
Auch christliche Minderheit brutaler Verfolgung ausgesetzt
Frankfurt am Main, 10.08.2009:
Mit großer Trauer und Bestürzung wird bekanntgegeben, dass am
6. August 2009 ein weiteres Mitglied der Ahmadiyya-Muslim-Jamaat in Multan, Pakistan,
heimtückisch ermordet worden ist. Der 36jährige Rana Ata-ul-Karim war ein gebildeter
Landwirt. Er wurde nur ermordet, weil er ein Ahmadi war. Am Nachmittag des 6. August
verließ er sein Haus für kurze Zeit. In seiner Abwesenheit drangen drei bewaffnete junge
Männer in sein Haus ein und sperrten seine Ehefrau in ihrem Schlafzimmer ein. Als er zurück
kam, wurde er von den Eindringlingen dreimal angeschossen, er starb auf der Stelle. Sofort
danach verließen die Angreifer das Haus. Der Verstorbene hinterlässt Ehefrau und zwei
Töchter. read the entry »
Frankfurt am Main, August 2009: Mit Erleichterung wird bekanntgegeben, dass die vier
Ahmadi-Kinder und ein Erwachsener, die aufgrund falscher Beschuldigungen vor ca. sechs
Monaten im Kreis Layyah, Pakistan, festgenommen worden waren und seitdem im
Hochsicherheitsgefängnis von Dera Ghazi Khan saßen, am 13. Juli 2009 auf Kaution
freigelassen wurden. Ihnen wird vorgeworfen, sie hätten Blasphemie begangen, die nach dem
§ 295-C des pakistanischen Strafgesetzbuches mit Todesstrafe bestraft wird.
Die Freilassung auf Kaution wurde vom obersten Richter des Oberlandesgerichts Multan,
Pervez Inayat, zugelassen, nachdem für jeden einzelnen Inhaftierten eine Bürgschaft in Höhe
von 200,000 Rupien hinterlegt worden war.
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Am 18.07.2009 fand im Hamburger Gemeindezentrum der Ahmadiyya Muslim Jamaat eine Informationsveranstaltung unter dem Motto „Integration fördern – aktiv mitwirken“ zum Thema „Einsatz für Arbeit – Arbeit sichern in der Wirtschaftskrise“ statt, an der auch Herr Olaf Scholz, Bundesminister für Arbeit und Soziales, teilnahm. 300 Personen besuchten die Veranstaltung.
Die Veranstaltung wurde vom Pressesprecher der AMJ Deutschland, Herrn Ijaz Ahmed, eröffnet. Darauf folgte eine Rezitation aus dem heiligen Quran mit deutscher Übersetzung. Der Vorsitzende der AMJ Deutschland, Herr Abdullah Uwe Wagishauser, stellte im Anschluss daran den Gastgeber, die AMJ sowie den Ehrengast und Hauptredner, Herrn Bundesminister Olaf Scholz, vor.
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Hannover, 22. Juni 2009: Der Oberbürgermeister der Stadt Hannover, Herr Stephan Weil und der ehemalige Oberbürgermeister von Hannover, Herr Herbert Schmalstieg, in Begleitung der Landesministerin a.D. Frau Heidi Merk, waren heute zu Gast in der Sami Moschee, Alter Damm 47-49, 30146 Hannover. Anlass war ein Empfnag zur offiziellen Eröffnung der Moschee in Hannover-Stöcken. Als weiterer Ehrengast war die Bezirksbürgermeisterin von Herrenhausen-Stöcken, Frau Stolzenwald, anwesend. Zahlreiche Vertreter aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens, u.a. Vertreter verschiedener politischer Parteien und religiöse Einrichtungen nahmen an der Veranstaltung teil. Die Gesamtbesucherzahl belief sich auf ca. 150 Personen. read the entry »
Amnesty International bestätigt Gewaltakte gegen Ahmadis
Frankfurt am Main, 03. Juni 2009: Wenige Tage nach dem lebensgefährlichen Anschlag auf
einen Ahmadi-Professor ist in der Großstadt Faisalabad im pakistanischen Bundesstaat
Pandschab ein weiterer Ahmadi ermordet worden. Er ist bereits der fünfte Ahmadi, der in
diesem Jahr Opfer von Extremisten wurde. Mian Laiq Ahmad war am 28. Mai auf dem
Heimweg, als er von Unbekannten angeschossen und schwer verletzt wurde. Die Angreifer
kamen aus einem Fahrzeug, das vor dem Haus des Opfers geparkt war. Anscheinend
versuchte er im letzten Moment umzudrehen, aber er wurde bei dem Angriff im Kopf
getroffen. Danach haben die Attentäter aus nächster Nähe mehrere Schüsse auf ihn
abgegeben. Er wurde sofort ins Krankenhaus gebracht, und später in eine andere Klinik
verlegt. Am Freitag, um 11.30 Ortszeit erlag er seinen Verletzungen. Die Attentäter konnten
unerkannt fliehen. read the entry »
Frankfurt am Main, 28. Mai 2009: In Pakistan ist erneut ein Ahmadi Opfer einer brutalen Attacke geworden. In der südlich von Islamabad liegenden Stadt Chakwal wurde der Hochschulprofessor Mubashar Ahmad von zwei Jugendlichen in seinem Haus angegriffen und schwer verletzt. Die Angreifer versuchten, ihn zu enthaupten. Das Opfer lehrt am Government Degri College. Beide Attentäter sind Schüler einer nahe gelegenen Religionsschule (Madrassa). Der Angriff geschah unmittelbar nach dem Abendgebet. Die Angreifer drangen in das Haus des Opfers ein und schrieen: „Du bist ein Qadiani (d.h. Ahmad) und wir wollen dich töten.“ Auf äußerst brutale Weise versuchten die beiden Männer, Herrn Ahmad zu enthaupten, was ihnen misslang. Schwer verletzt überlebte er die Attacke. Sein Zustand ist kritisch. Nach dem Angriff versuchten die beiden jungen Männer zu fliehen. Einer von ihnen konnte von den Nachbarn des Opfers festgesetzt werden und wurde von der Polizei inhaftiert. Dem anderen gelang es zu fliehen.
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Frankfurt am Main, 23. Mai 2009: Vor 60 Jahren entstand ein Staat, der heute als Vorbild für Frieden und Freiheit steht. Wer in Deutschland lebt, ist stolz auf seine Heimat, welcher Konfession er auch angehören mag. Das ursprünglich als Provisorium geplante Grundgesetz hat sich im Laufe der Zeit bewährt und ist heute ein Erfolgsgarant für Freiheit, Demokratie, Frieden und Wohlstand. read the entry »
Frankfurt am Main, 12. Mai 2009: Am 17. Mai 2009, 12:30 Uhr, findet in der neu eröffneten
Anwar Moschee, Justus von Liebig Str. 10, 63083 Rodgau ein Empfang für geladene Gäste statt. Es werden über 170 Persönlichkeiten aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens erwartet, u.a. Herr Alois Schwab, Bürgermeister der
Stadt Rodgau sowie die Bürgermeister der Städte Rödermark, Seligenstadt, Dietzenbach und
Neu-Isenburg. Politiker, u.a. Frau Heike Habermann MdL, und Kirchenvertreter werden
ebenfalls am Empfang teilnehmen. Ebenso wird Herr Abdullah Uwe Wagishauser,
Vorsitzender der Ahmadiyya Muslim Jamaat in Deutschland, anwesend sein. read the entry »
Junge Männer zwischen 14 und 16 Jahren seit drei Monaten in Haft
Frankfurt am Main, Mai 2009: Die im Februar wegen des Vorwurfs der Blasphemie inhaftierten vier jungen Ahmadis werden weiterhin im Erwachsenengefängnis in Dera Ghazi Khan festgehalten (s. Pressemitteilung vom 10.02.2009). Auf polizeilichen Antrag hin wurde die Untersuchungshaft mehrfach verlängert und eine Freilassung gegen Kaution abgelehnt. Die Jugendlichen werden bei extrem hohen Temperaturen rund um die Uhr in einer Zelle festgehalten. Der Kontakt mit Familienangehörigen wird weiterhin verwehrt. Die illegale Inhaftierung von Minderjährigen unter extrem unmenschlichen Umständen hat schwerwiegende negative Folgen für ihre mentale und physische Gesundheit. Der vierzehnjährige Muhammad Irfan ist an Typhus erkrankt. read the entry »
Islamischer Rat verbietet der Gemeinde Freitagsgebete in ihrer zentralen Moschee
Frankfurt am Main, 28. April 2009: Im malaysischen Bundesstaat Selangor hat der Islamische Rat (MAIS) den Ahmadis die Benutzung der eigenen zentralen Bait-us-Salam Moschee für Freitagsgebete untersagt. Die Moschee befindet sich am Hauptsitz der Gemeinschaft in Malaysia. Dieser Anordnung zufolge sind auch weitere Aktivitäten verboten worden. read the entry »
Bei Verurteilung droht ihnen Gefängnisstrafe
Frankfurt am Main, 25. März 2009: Die weit verbreitete Verfolgung der Mitglieder der
Ahmadiyya Muslim Gemeinde in Pakistan geht unvermindert weiter. In einem jüngst
gemeldeten Fall sind in Sillanwali, Kreis Sargodha (Provinz Punjab), 15 Ahmadis unter dem
Vorwurf angezeigt worden, dass sie eine Gebetsstätte besucht haben, die einer Moschee
ähnlich sei. Die Anzeige nach § 298 C wurde aufgrund einer Beschwerde eines örtlichen
radikalen Mullahs erstattet. Hierin wird den Ahmadis auch vorgeworfen, sie gäben sich als
Muslime aus, was ihnen nach dem genannten Paragraphen gesetzlich verboten ist. read the entry »
Drohungen gegen die Ahmadis durch Mullahs in verschiedenen Gemeinden
Frankfurt am Main, 25.03.09: Mit größtem Bedauern muss die Ahmadiyya Muslim Jamaat
Deutschland mitteilen, dass Ahmadis mittlerweile auch im säkularen Indien zur Zielscheibe
von Verfolgung durch „muslimische“ Extremisten werden. In den historischen Städten
Deoband und Brely werden die Mitglieder gewarnt, die Städte zu verlassen, sonst würden sie
getötet. In dieser Region gab es bereits vor etwa zwei Jahren massive Verfolgung der
Ahmadis. In der Stadt Saharanpur wurde das Eigentum der Ahmadis zerstört und sie wurden
angegriffen und aus der Stadt vertrieben. read the entry »
Opfer waren angesehene und engagierte Ärzte
Frankfurt am Main, 18. März 2009. In Multan ist ein der Ahmadiyya Muslim Jamaat angehörendes
Ehepaar auf bestialische Weise ermordet worden. Die ermordeten Eheleute waren angesehne Ärzte.
Nach den vorliegenden Berichten drangen am Nachmittag des 14. März 2008 Unbekannte in das
Haus des Ehepaares im Stadtteil Noor Colony ein. Sie fesselten und knebelten die Ehefrau, Noreen
Rasheed Bajwa, was zu ihrem Tod durch Ersticken führte. Der Ehemann, Shiraz Ahmad Bajwa, wurde
in einem Nebenzimmer ebenfalls geknebelt, gefesselt und mit einem Seil stranguliert. Beide galten
als sehr talentierte und engagierte Ärzte, die sich in ihrer Freizeit kostenlos Hilfsbedürftige
behandelten. Herr Bajwa, 37, war Augenarzt in einem großen Krankenhaus, das dem
Energieversorgungsunternehmen „Wapda“ gehörte. Frau Bajwa, 29, war in einer nahe gelegenen
Kinderklinik tätig. (s. Daily Times, 17. März 2009) read the entry »
Unbekannte werfen Handgranate in das Gebetshaus in Sialkot
Frankfurt am Main, 18. Februar 2009: Unbekannte haben am 11. Februar 2009 einen
Anschlag auf die Moschee der Ahmadiyya Gemeinde in der Industriestadt Sialkot verübt.
Dabei wurde ein 70jähriger Angehöriger der Ahmadiyya Muslim Jamaat verletzt. Gegen
19.00 Uhr Ortszeit warfen die Attentäter eine Handgranate in den Hof der Moschee, die sich
in einer Garnison befindet. Die Detonation konnte in weiten Teilen des Viertels gehört
werden. Die Polizei riegelte die Zugangswege zur Moschee ab. Bisher konnte jedoch kein
Täter ermittelt werden. Zwei in Lahore erscheinenden Tageszeitungen – Express und Aaj Kal
– berichteten in ihren Ausgaben vom 12. Februar 2009 über diesen Vorfall. read the entry »
Verschärfung der Verfolgungssituation der Ahmadis in Pakistan
Frankfurt am Main, 10. Februar 2009. In Pakistan sind vier Jugendliche zwischen 14 und 16
Jahren nach dem Blasphemieparagraphen (§ 295-C) angezeigt worden, worauf Todesstrafe
steht. Der Vorfall ereignete sich am 28. Januar 2009 im pakistanischen Bezirk Layyah, im
Westen des Bundesstaats Pandschab. Den zur Ahmadiyya-Gemeinde gehörenden
Jugendlichen wird vorgeworfen, sie hätten in der Toilette einer Moschee den Propheten
Muhammad verunglimpfende Graffitis gemalt. Der angebliche Tatort liegt jedoch von dem
Wohnort der Jugendlichen weit entfernt. Nach vorliegenden Erkenntnissen ist diese Anzeige
völlig haltlos und unbegründet. Wie die BBC berichtete, gibt es den Angaben der zuständigen
Polizei zufolge keine Augenzeugen für die Tat. Die renommierte pakistanische Tageszeitung,
Daily Times, berichtete am 30. Januar 2009, die Menschenrechtskommission von Pakistan sei
angesichts der Inhaftierung von Jugendlichen aufgrund von Blasphemieparagraphen
schockiert und alarmiert. Der Asiatischen Menschenrechtskommission (AHRC) in Hongkong
sagte der zuständige Polizeiinspektor Khalid Rauf, dass die Polizei keine substantiellen
Beweise für die Verbindung der Angezeigten mit dieser Tat hätte. read the entry »
Frankfurt/Main, den 25.01.2009. Mit Bestürzung und Trauer muss die Ahmadiyya Muslim Jamaat mitteilen,
dass ein weiteres Mitglied der Gemeinde einer sinnlosen Gewalttat in Pakistan zum Opfer gefallen ist.
Der 55-jährige Ahmad Saeed aus Kotri in der Provinz Sindh in Pakistan musste für nichts anderes als
seinen Glauben mit dem Leben bezahlen. Er ist mittlerweile der 96. Ahmadi, der in Pakistan getötet
wurde, seit dem die Anti-Ahmadiyya-Gesetze im Jahre 1984 zu Zeiten des damaligen Diktators Ziaul-
Haq erlassen wurden. read the entry »
Frankfurt/Main, den 05.12.2008. Die Ahmadiyya Muslim Jamaat wird das Fest des Id-ul-Adha – das auch Opferfest genannt wird – deutschlandweit am 9. Dezember 2008 begehen.
Dieser wichtigste Feiertag für die Muslime findet immer am 10. Dhul Hajj, dem letzten Monat des islamischen Mondkalenders, statt. Gemäß dem islamischen Recht ist für die Bestimmung des ersten Tages eines Monats notwendig, dass die Neumondsichel in der Nacht zuvor mit bloßem Auge sichtbar ist (das sog. Neulicht). read the entry »
Frankfurt/Main, den 16.10.2008. Das Oberhaupt der Ahmadiyya Muslim Jamaat verspricht den Ansässigen, dass es „keinen Grund zur Furcht vor der Ahmadiyya Moschee“ gäbe.
Hadhrat Mirza Masroor Ahmadatba eröffnete heute unter großem Erfolg die Khadija-Moschee in Berlin. Hunderte von Amtsträgern der Ahmadiyya Gemeinde und viele Nachbarn kamen, um an der Feier teilzunehmen. Das wichtige Ereignis wurde über MTA International weltweit live übertragen. read the entry »
Frankfurt/Main. 22. September 2008. In Pakistan sind innerhalb von zehn Tagen drei Mitglieder der Ahmadiyya Muslim Jamaat ermordet worden. Am 1. September wurde in der Hafenstadt Karachi der Apotheker Sheikh Saeed Ahmad in seinem Geschäft angeschossen. Er erlag zehn Tage später seinen Verletzungen. Am 8. September wurde ein renommierter Arzt Dr. Abdul Mannan Siddiqui bei einem Attentat kaltblütig erschossen. Er war Vorsitzender der Gemeinde in Mirpurkhas im Bundesstaat Sindh. Am Tag darauf wurde ein weiterer führender Ahmadi, Seth Muhammad Yousuf, ermordet. Auch er war Vorsitzender der lokalen Ahmadiyya-Gemeinde in der Stadt Nawabshah im Bundesstaat Sindh. Die Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland verurteilt diese barbarischen Gewalttaten gegen ihre Ahmadi Brüder in Pakistan in schärfster Form. read the entry »
Jahresversammlung der Ahmadiyya Muslim Jamaat findet vom 22. bis 24. August statt
Frankfurt/Main, den 16.08.2008. Die Jahresversammlung („Jalsa Salana“) der Ahmadiyya Muslim Jamaat findet dieses Jahr vom 22. August bis 24. August in Mannheim (Anschrift: Maimarkt-Gelände, Xaver-Fuhr-Str. 101, 68163 Mannheim) statt. Sie ist das größte, jedes Jahr stattfindende Treffen der Muslime in Deutschland, auf der die Mitglieder der friedlichen Reformgemeinde „Ahmadiyya Muslim Jamaat“ mit ihren Freunden und Gästen aus aller Welt zusammen kommen. Dieses Jahr werden rund 40.000 Besucher erwartet. read the entry »
Frankfurt/Main, den 02.07.2008. Seit einiger Zeit werden in der Öffentlichkeit und in den Medien Einschätzungen über die Ahmadiyya Muslim Jamaat verbreitet und diskutiert, die nicht den Tatsachen und unserem Selbstverständnis entsprechen. Wir möchten Ihnen deswegen zur Klärung eine kurze Darstellung unseres Glaubens unterbreiten, in der Hoffnung, dass dadurch Missverständnisse und Falschaussagen ausgeräumt werden. read the entry »
Hilferuf für 23 Ahmadi Studentinnen und Studenten des Punjab Medical College in Faisalabad/Pakistan
Frankfurt/Main, den 30.06.2008. Wie allgemein bekannt ist, werden die Mitglieder der Ahmadiyya Muslim Jamaat seit den 70er Jahren in Pakistan staatlich verfolgt. 1984 wurde durch den damaligen Militärdiktator Zia-ul-Haq das pakistanische Strafgesetz durch die Anti-Ahmadiyya Gesetzgebung erweitert. Dies betrifft die Strafvorschriften der Paragraphen 298-B, 298-C und 295-C PPC, durch die den Ahmadis unter Androhung einer Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren und einer Geldstrafe zahlreiche Verhaltensweisen verboten werden. read the entry »
Frankfurt/Main, den 24.03.2008. In einem kürzlich veröffentlichten Bericht ist die anhaltende Verfolgung der Ahmadiyya Muslim Jamaat in Saudi-Arabien hervorgehoben worden. Es wird berichtet, dass die saudische Regierung versucht, ihr Bildungssystem durch die Ausgabe neuer Schulbücher zu modernisieren, in denen die Mitglieder der Ahmadiyya Muslim Jamaat als Ketzer beschrieben werden.
Es ist sehr bedauerlich, dass die saudische Regierung, die sich eine islamische Regierung nennt, tatsächlich unislamisch handelt. Der Heilige Prophet Muhammad (Friede sei mit ihm) lehrte, dass niemand das Recht dazu hat, eine andere Person als nicht-muslimisch zu bezeichnen. Andernfalls sei diese Person selbst als Nicht-Muslim anzusehen. Dennoch verstößt die saudische Regierung in ihrer Schulliteratur gegen diese grundlegende Lehre des Begründers des Islams, um ihre Politik der religiösen Ausgrenzung zu betreiben. read the entry »
Frankfurt/Main, den 10.03.2008. Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Veröffentlichung des Films „Fitna“ von Geert Wilders (einem Mitglied des niederländischen Parlaments) sagte der internationale Presse- Sekretär der Ahmadiyya Muslim Jamaat, Abid Khan, dass solche Filme einen negativen Einfluss auf die Gesellschaft haben: read the entry »
Herr Humayun Waqar, ein Ahmadi aus Sheikhupura, Pakistan, wurde am 7. Dezember 2007 ermordet.
Details des Vorfalls
In der Nacht des Mordes saß Herr Waqar gegen 22:30 Uhr zusammen mit zwei Freunden in dem Geschäft „Stadium“, wo er im Textilhandel tätig war. Zu dieser Zeit betrat ein junger Mann – anscheinend ein Punjabi – das Geschäft und bat darum, sich einige Kleidungsstücke anschauen zu dürfen. Nach kurzer Zeit verließ der Mann zunächst wieder das Geschäft, kehrte jedoch nach wenigen Minuten mit einer Waffe zurück. Er feuerte zwei Schüsse auf Herrn Waqar und floh sofort danach. Es ist nicht bekannt, wie viele Personen mit dem Angreifer waren und mit welchen Transportmitteln er das Geschäft erreichte und verließ. Ein Mitarbeiter eines anliegenden Geschäfts brachte den Verletzten in ein Krankenhaus, jedoch verstarb Herr Waqar 30 Minuten später. Am 8. Dezember 2007 wurde um 2:00 Uhr eine Anzeige bei der lokalen Polizeiwache erstattet. Nach der offiziellen Obduktion wurde der Körper des Verstorbenen zu seiner Familie zurückgebracht. read the entry »
Freie und Gerechte Wahlen in Pakistan ein Mythos – Ahmadiyya Muslim Jamaat darf an Wahlen nicht teilnehmen
Frankfurt/Main, den 18.02.2008. Heute fanden in Pakistan Wahlen statt. Führende Mitglieder der dortigen Regierung behaupten, dass die Wahlen frei und fair sind. Was jedoch nicht offen gelegt wird, ist die Tatsache, dass aufgrund bestimmter, völlig ungerechter Bestimmungen, den Mitgliedern der Ahmadiyya Muslim Jamaat das Grundrecht auf freie Wahlen verweigert wurde.
Im Jahr 1985 wurde unter dem grausamen Regime von General Zia-ul-Haq die 8. Änderung der pakistanischen Verfassung von 1973 bewilligt. Diese führte zur Entwicklung einer separaten Wählerliste. Gemäß den Bestimmungen dieser Liste mussten diejenigen, die behaupteten, dass sie Muslime sind, ein Zertifikat unterzeichnen und damit die Wahrhaftigkeit des Gründers der Ahmadiyya Muslim Jamaat leugnen. read the entry »
Frankfurt/Main, 14. Februar 2008 – Die Ahmadiyya Muslim Jamaat („AMJ“) verurteilt die erneute Veröffentlichung der Karikaturen, die vor zwei Jahren eine weltweite Kontroverse auslösten, auf das Schärfste. Diese provokativen und beleidigenden Karikaturen sind äußerst verletzend für alle Muslime.
Angeblich haben die betroffenen dänischen Zeitungen ihre Aktion dadurch gerechtfertigt, dass sie die Meinungsfreiheit verteidigten. Doch eine derartige Beleidigung einer heiligen Persönlichkeit, gleich welcher Religion sie angehört, ist durch nichts zu rechtfertigen. Die Freiheit der Meinungsäußerung ist kein Freibrief dafür und darf nicht dazu missbraucht werden, die religiösen Gefühle und Empfindungen von Millionen von Mitmenschen mit den Füßen zu treten. read the entry »
Frankfurt/Main, den 30.12.2007. Die Ahmadiyya Muslim Jamaat (im Folgenden: „AMJ“) ist in Indonesien – dem Land mit der größten muslimischen Bevölkerung – zunehmender Verfolgung ausgesetzt. Mitglieder der AMJ wurden dort angegriffen und gezwungen, ihre Häuser zu verlassen. Moscheen, also sakrale Orte, wurden attackiert und durch den Staat inzwischen versiegelt. In den letzten Monaten hat sich die Situation in Indonesien zunehmend verschlechtert, da eine Anti-Ahmadiyya Stimmung von extremistischen Organisationen, wie zum Beispiel der „Majlis Ulema Indonesia“, „Majlis Mujahideen Indonesia“ und „Islamic Defence Front“ geschürt wurde. Angriffe gegen die Mitglieder der AMJ ereignen sich in den letzten Wochen in erschreckend häufiger Zahl. read the entry »
Herr Humayun Waqar, ein Ahmadi aus Sheikhupura, Pakistan, wurde am 7. Dezember 2007 ermordet.
Details des Vorfalls
In der Nacht des Mordes saß Herr Waqar gegen 22:30 Uhr zusammen mit zwei Freunden in dem Geschäft „Stadium“, wo er im Textilhandel tätig war. Zu dieser Zeit betrat ein junger Mann – anscheinend ein Punjabi – das Geschäft und bat darum, sich einige Kleidungsstücke anschauen zu dürfen. Nach kurzer Zeit verließ der Mann zunächst wieder das Geschäft, kehrte jedoch nach wenigen Minuten mit einer Waffe zurück. Er feuerte zwei Schüsse auf Herrn Waqar und floh sofort danach. Es ist nicht bekannt, wie viele Personen mit dem Angreifer waren und mit welchen Transportmitteln er das Geschäft erreichte und verließ. Ein Mitarbeiter eines anliegenden Geschäfts brachte den Verletzten in ein Krankenhaus, jedoch verstarb Herr Waqar 30 Minuten später. Am 8. Dezember 2007 wurde um 2:00 Uhr eine Anzeige bei der lokalen Polizeiwache erstattet. Nach der offiziellen Obduktion wurde der Körper des Verstorbenen zu seiner Familie zurückgebracht.
Hintergrund-Informationen
Herr Humayun Waqar war ein rechtschaffener und aufrichtiger Mann. Er war allseits beliebt und weder seine Familie noch er hatten zuvor Schwierigkeiten mit anderen Personen. Niemand hegte irgendeinen Groll gegen ihn oder seine Familie. In den letzten Monaten wurde Herr Waqar jedoch das Ziel von Drohungen durch religiöse Extremisten in Sheikhupura.
Die Tatsache, dass er und seine Familie nicht das Ziel irgendeiner privaten Auseinandersetzung waren, deutet darauf hin, dass der Mord aus einem einzigen Motiv heraus begangen wurde: Nämlich seiner Mitgliedschaft in der AMJ, deren Mitglieder in Pakistan sowie in anderen Ländern verfolgt werden. Sein Tod ist die fünfte religiös motivierte Ermordung, den die AMJ in Pakistan im Jahr 2007 hinnehmen musste. Seit 1982 summiert sich die Anzahl der in Pakistan getöteten Ahmadis auf 88. Innerhalb Pakistans hetzen religiöse Extremisten seit langem öffentlich gegen die AMJ. Die religiös motivierte Verfolgung ist der Grund dafür, dass solche entsetzlichen Taten weiterhin stattfinden.
Über den Verstorbenen
Herr Waqar diente der AMJ mit Hingabe und war zur Zeit seines Todes ein aktives Mitglied der Jugendorganisation der AMJ, der „Majlis Khuddam-Ul-Ahmadiyya“ und auch deren Amtsträger. Der Verstorbene hinterlässt seinen Vater, drei Brüder und eine Schwester. Seine Beisetzung wurde von Herrn Mubashar Ahmad Khalon, Sekretär für Auswärtige Angelegenheiten geleitet. Er wurde im Ahmadiyya-Friedhof in Sheikhupura beigesetzt. Etwa 200 Menschen besuchten das Begräbnis, darunter auch eine Anzahl von Nicht-Ahmadis. Herr Attaf Dark, ein Mitglied des regionalen Parlaments (MPA), war ebenfalls anwesend.
Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland
Für Presseanfragen wenden Sie sich bitte an: Abdur Rafik Ahmad (Leiter der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit/ Pressesprecher)
Tel.: 069/90025698
Fax: 069/50688-642
Email: presse@ahmadiyya.de
Frankfurt am Main, den 07.09.2007. Die Ahmadiyya Muslim Jamaat in Deutschland ist zutiefst bestürzt über die versuchten Terroranschläge in Deutschland und verurteilt diese auf das Schärfste. Es handelt sich hier um geplante Gewalttaten, die Akte gegen die Menschlichkeit darstellen und von allen zivilisierten Menschen – gleich welcher Religion sie angehören – uneingeschränkt zu verurteilen sind.
Unsere Glaubensgemeinschaft hat sich schon immer gegen jegliche Form des Terrorismus gewandt und auch in ungezählten Vorträgen und Presseerklärungen zumal den religiös begründeten Terrorismus gebrandmarkt und als unvereinbar mit den Lehren des Heiligen Qurans sowie der Lebenspraxis des Heiligen Propheten Muhammad bezeichnet. read the entry »