Mitglieder der Jugendorganisation der Ahmadiyya Muslim Jamaat reinigten Usingens Straßen
Usingen
(ek). Am Neujahrsmorgen war es ruhig in der Usinger Innenstadt. Nur am Schlossplatz und in den umliegenden Straßen waren eifrige Männer damit beschäftigt, die Reste des Silvesterfeuerwerks zu beseitigen. Wie in den Vorjahren reinigten rund 20 Mitglieder der Jugendorganisation der Ahmadiyya Muslim Jamaat die Straßen.
Nach dem Morgengebet in der Moschee und einem gemeinsamen Frühstück waren die Ahmadiyyas, sobald es hell war, mit Besen und Schaufeln ausgerückt, fegten den Müll in der Kreuzgasse, der Zitzergasse, der Scheunengasse der Wilhelmjstraße und am Schlossplatz zusammen und verstauten ihn in Müllsäcke. Da in diesem Jahr deutlich weniger Feuerwerkskörper gezündet worden waren, waren die Männer recht schnell fertig. Mehr
Friedberg/Bad Nauheim (jw). Das neue Jahr beginnt mit »ehrenvoller Arbeit«. So wird »Waqar-e-Amal« übersetzt, die alljährliche Aktion der Ahmaddiyya-Jugend am Neujahrstag.
Nach Gebet und gemeinsamem Frühstück reinigen die Jugendlichen die Dörfer und Städte, in denen sie leben, vom Unrat. So auch gestern wieder in Friedberg und Bad Nauheim. In der Kreisstadt wurden rund 80 Mitglieder der Ahmadiyya Muslim Yamaat gezählt, die mit Besen, Schaufel, Mülleimern und Müllsäcken die Kaiserstraße von abgebrannten Raketen und den Resten von Knallkörpern befreiten. Kurz nach 6 Uhr in der Früh hatten sich die Jugendlichen in ihrem Gebetsraum in der Vorstadt zum Garten getroffen. In ihren Gebeten sprachen die Muslims dem Schöpfer ihren Dank aus. Um 7.30 Uhr schritten dann alle zur Tat, wobei die »ehrenvolle Arbeit« im Gegensatz zu den Vorjahren diesmal schneller verrichtet war. »Die Straßen sind weniger schmutzig, weil offenbar weniger geknallt wurde«, sagte ein Gemeindemitglied. Mehr
So manche Silvester-Party dürfte noch kein Ende gefunden haben, da machten sich gestern bereits Mitglieder der muslimischen Ahmadiyya-Gemeinde in Balingen für den ersten Arbeitseinsatz des Jahres fertig. Bereits kurz nach sieben Uhr war die 22-köpfige Gruppe (Foto) eifrig dabei die Überreste der Silvesterknallerei auf dem Marktplatz und den angrenzenden Gebieten zu sammeln und zu entsorgen. Unterstützt wurden sie wie gewohnt vom städtischen Bauhof. Mehr
Neuburg (xh) – Zerschmetterte Flaschenhälse, verpulverte Böllerteile, Reste von Raketen, verschossene Batterien, unzählige Papier- und Kartonfetzen – die Relikte der Silvesterparty lagen am gestrigen Neujahrsmorgen wüst an Neuburgs markanten Plätzen. „Nicht schlimmer als in den Vorjahren, aber genauso schlimm“, schimpfte Josef Polli, der Leiter des Städtischen Bauhofs. Seine sieben Mitarbeiter staunten deshalb am 1. Januar nicht schlecht, als elf Jugendliche der Organisation „Ahmadiyya Muslim Jamaat“ beim Saubermachen in aller Früh mit hinlangten.
Syeed Niaz, der Sprecher der muslimischen Gemeinde, erklärt: „Die Aktion läuft unter dem Motto der Integrationsarbeit und dem Leitsatz Waqar-e-Amal.“ Wörtlich übersetzt heißt das „Ehrenvolle Arbeit“. Syeed kommentiert die Mitarbeit als „ohne Gegenleistung anderen zu dienen“ und verweist auf die bundesweite Aktion. In vielen Städten der Republik wurden gestern die Reinigungsaktionen von Muslimen unterstützt. Mehr
SCHLÜCHTERN Die Mitglieder der islamischen Majlis Khuddam-ul-Ahmadiyya, so heißt die Jugendorganisation, und der Ahmadiyya Muslim Jamaat (Gemeinde), machten am Neujahrsmorgen die Schlüchterner Innenstadt besenrein.
Bei eisigen Temperaturen waren 30 Muslime stundenlang damit beschäftigt, die Reste von Feuerwerkskörpern und Böllern aus der Silvesternacht zusammenzukehren und in Müllsäcke zu füllen. Weil es länger dunkel war, griff man dieses Jahr erst später zu Besen und Schippe. „Wir dachten, es war schon jemand vor uns da,“ meinte einer der Jugendlichen beim Kehren. Es lag erfreulicherweise weniger Unrat als in den Vorjahren auf den Straßen.
Die Ahmadiyya-Gemeinden verrichteten den bundesweiten Reinigungsservice als „Waqar-e-Amal“, was soviel heißt wie „ehrenvolle Arbeit“. Der Islam lehrt, dass der Mensch geboren sei, um Gott und seinen Menschen zu dienen, auch sich und anderen ohne Gegenleistung mit eigener Hand zu helfen. Mehr
GIESSEN (fm). Manch einer der am frühen Morgen vom Silvesterfeuerwerk Heimkehrenden wollte seinen Augen nicht trauen. Während die meisten Gießener im Schlaf lagen und nur vereinzelt das neue Jahr noch lautstark gefeiert wurde, griffen 18 junge Männer zu Besen, Schaufeln, Müllzangen und Plastiksäcken und befreiten Markt- und Kirchenplatz von den Überbleibseln des nächtlichen Feuerwerks, von leeren und zersplitterten Sektflaschen und von sonstigem Abfall.
Es war noch dunkel, als gegen 7.30 Uhr der ungewöhnliche Reinigungstrupp anrollte und die Geräte einschließlich eines Stapels blauer Müllsäcke und Plastikhandschuhen für jeden auspackte. Der öffentliche „Neujahrsputz“ wird in Deutschland seit 13 Jahren von der Jugendorganisation der „Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ)“ veranstaltet, erzählte Mubashar Cheema (21), Jugendleiter der Khuddam-ul-Ahmadiyya in Gießen, einer Unterorganisation der islamischen Reformgemeinde. Mehr
Der städtische Zentrale Kommunale Entsorgungsbetrieb (ZKE) unterstützt am Neujahrstag am Tblisser Platz die jährliche Reinigungsaktion der Gläubigen des Vereins Ahmadiyya Muslim Jamaat.
Bereits zum vierten Jahr in Folge beseitigen die Mitglieder die Hinterlassenschaften der Neujahrsnacht auf dem Theatervorplatz. Der ZKE stattet die Helfer mit Tüten, Besen und Handschuhen aus. Zudem entsorgt er die eingesammelten Abfälle.
Der Verein Ahmadiyya Muslim Jamaat engagiert sich nicht nur am Neujahrstag für eine saubere Stadt, sondern hat in der Vergangenheit bei der landesweiten Frühjahrsputzaktion Picobello mitgewirkt und seine Verbundenheit mit Saarbrücken belegt. „Wir freuen uns außerordentlich, dass Ataullah Mutee, der Sprecher der Gruppe, bereits im vierten Jahr auf uns zukommt und gleich zu Beginn des neuen Jahres Bürgerengagement für eine saubere Stadt zeigt“, erläutert Bernd Selzner, ZKE-Werkleiter.
Der ZKE unterstützt und fördert Bürgerengagement im Zuge der Kampagne „Sauber ist schöner“, die von der Landeshauptstadt und dem Entsorgungsbetrieb initiiert wurde. Mehr
Von Thomas Nordmann
Die Nur Moschee in Frankfurt – Moschee des Lichts – feierte am 19. Dezember im Frankfurter Römer ihr 50jähriges Jubiläum. Sie gehört zur weltweiten Ahmadiyya Glaubensgemeinschaft und zeichnet sich durch eine starke Betonung von Frieden und Toleranz und dem interreligiösen-, sowie interkulturellen Dialog aus.
Der hessische Integrationsminister Jörg-Uwe Hahn betonte, dass der Bau von Moscheen ein Mittel sei, um das bessere gegenseitige Verständnis zu fördern. Weiter stellte er in seinem Grußwort heraus, dass eine Angst vor dem Islam in Deutschland nicht gerechtfertigt sei. Mehr
Von: Shahida Naeem
Die Ahmadiyya-Muslim-Gemeinschaft Fulda präsentiert – Stunde des Islam Live: Fragen und Antworten zu aktuellen Themen.
Das Video über die Minerettverbot Diskussion.
PFORZHEIM. Höchster Besuch für die Ahmadiyya-Muslime in Pforzheim: Das geistliche Oberhaupt, Kalif Mirza Masroor, kam am Mittwoch im Rahmen seiner Deutschland-Visite nach Pforzheim zur Grundsteinlegung der Moschee.
Von Olaf Lorch-Gerstenmaier
Es ist, als ob der Papst aus Rom in einen Winkel Englands käme, wo eine kleine katholische Gemeinde eine Kirche bauen wollte. „Ihr könnt Euch das nicht vorstellen – für uns ist das das Größte. Eine Ehre. Ein Segen“, sagt Habib. Der Schüler ist aufgeregt. Auf der Anfahrt von Karlsruhe nach Pforzheim ist – der Kalif, der höchste Ahmadiyya-Muslim weltweit. Sein Sitz ist in London. Aber nun wird er seinen Fuß auf Pforzheimer Boden setzen, der Gemeinde seinen Besuch abstatten und den ersten Grundstein für die Moschee auf der Wilferdinger Höhe legen. Mehr
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