Frankfurt/Main. 22. September 2008. In Pakistan sind innerhalb von zehn Tagen drei Mitglieder der Ahmadiyya Muslim Jamaat ermordet worden. Am 1. September wurde in der Hafenstadt Karachi der Apotheker Sheikh Saeed Ahmad in seinem Geschäft angeschossen. Er erlag zehn Tage später seinen Verletzungen. Am 8. September wurde ein renommierter Arzt Dr. Abdul Mannan Siddiqui bei einem Attentat kaltblütig erschossen. Er war Vorsitzender der Gemeinde in Mirpurkhas im Bundesstaat Sindh. Am Tag darauf wurde ein weiterer führender Ahmadi, Seth Muhammad Yousuf, ermordet. Auch er war Vorsitzender der lokalen Ahmadiyya-Gemeinde in der Stadt Nawabshah im Bundesstaat Sindh. Die Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland verurteilt diese barbarischen Gewalttaten gegen ihre Ahmadi Brüder in Pakistan in schärfster Form. read the entry »
Jahresversammlung der Ahmadiyya Muslim Jamaat findet vom 22. bis 24. August statt
Frankfurt/Main, den 16.08.2008. Die Jahresversammlung („Jalsa Salana“) der Ahmadiyya Muslim Jamaat findet dieses Jahr vom 22. August bis 24. August in Mannheim (Anschrift: Maimarkt-Gelände, Xaver-Fuhr-Str. 101, 68163 Mannheim) statt. Sie ist das größte, jedes Jahr stattfindende Treffen der Muslime in Deutschland, auf der die Mitglieder der friedlichen Reformgemeinde „Ahmadiyya Muslim Jamaat“ mit ihren Freunden und Gästen aus aller Welt zusammen kommen. Dieses Jahr werden rund 40.000 Besucher erwartet. read the entry »
Frankfurt/Main, den 02.07.2008. Seit einiger Zeit werden in der Öffentlichkeit und in den Medien Einschätzungen über die Ahmadiyya Muslim Jamaat verbreitet und diskutiert, die nicht den Tatsachen und unserem Selbstverständnis entsprechen. Wir möchten Ihnen deswegen zur Klärung eine kurze Darstellung unseres Glaubens unterbreiten, in der Hoffnung, dass dadurch Missverständnisse und Falschaussagen ausgeräumt werden. read the entry »
Hilferuf für 23 Ahmadi Studentinnen und Studenten des Punjab Medical College in Faisalabad/Pakistan
Frankfurt/Main, den 30.06.2008. Wie allgemein bekannt ist, werden die Mitglieder der Ahmadiyya Muslim Jamaat seit den 70er Jahren in Pakistan staatlich verfolgt. 1984 wurde durch den damaligen Militärdiktator Zia-ul-Haq das pakistanische Strafgesetz durch die Anti-Ahmadiyya Gesetzgebung erweitert. Dies betrifft die Strafvorschriften der Paragraphen 298-B, 298-C und 295-C PPC, durch die den Ahmadis unter Androhung einer Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren und einer Geldstrafe zahlreiche Verhaltensweisen verboten werden. read the entry »
MUSLIMISCHE AHMADIYYA-GEMEINDE
Die muslimische Ahmadiyya-Gemeinde lud zu einem Dialog über Meinungsfreiheit und religiöse Gefühle ein
Heike Soleinsky
Epoch Times Deutschland

Imam Tariq (links) pflegt Freundschaften mit allen Kulturen. (Heike Soleinsky)
Suren, die anscheinend zu Gewalt aufrufen. Wöchentliche Hinrichtungen. „Ehrenmorde” in Berlin. Terroranschläge. Das klingt nach Meinung der Gäste nicht nach einer friedlichen Religion. Viele Deutsche haben Angst vor dem Islam.
„Ich gebe Ihnen Recht. An Ihrer Stelle hätte ich wohl auch Angst vor dem Islam”, sagt Imam Tariq dazu. Was nütze es tausend Mal zu sagen, der Islam ist eine friedliche Religion, wenn Muslime Menschen umbringen und Attentate ausführen?”

Was die Gäste aus den Medien erfuhren, klang gar nicht nach einem „friedlichen Islam“. (Heike Soleinsky)
Die Arbeit der Ahmadiyya-Gemeinde vergleicht Imam Tariq mit einer Reformation, in der Aufklärungsarbeit über den Islam geleistet wird. „Wir haben die Hoffnung, dass durch diese friedliche Gemeinde der friedliche Islam Tag für Tag immer bekannter wird. Und diese gewalttätigen Muslime werden sich eines Tages korrigieren und verstehen, dass sie auf einem falschen Weg waren.
Reformation des Islam: Gewalt der falsche Weg
Selbst der Koran gibt den Menschen das Recht auf Meinungs- und Glaubensfreiheit, sagt Imam Abdul Basit Tariq auf einer Informationsveranstaltung. Am 24. April lud die muslimische Gemeinde Ahmadiyya Muslim Jamaat ihre Mitbürger zu einem Dialog in die Fazle-Omar-Moschee in der Wieckstraße ein. Das Thema: „Meinungsfreiheit oder religiöse Gefühle – was ist wichtiger?” read the entry »
Kategorie Allgemein
Frankfurt/Main, den 24.03.2008. In einem kürzlich veröffentlichten Bericht ist die anhaltende Verfolgung der Ahmadiyya Muslim Jamaat in Saudi-Arabien hervorgehoben worden. Es wird berichtet, dass die saudische Regierung versucht, ihr Bildungssystem durch die Ausgabe neuer Schulbücher zu modernisieren, in denen die Mitglieder der Ahmadiyya Muslim Jamaat als Ketzer beschrieben werden.
Es ist sehr bedauerlich, dass die saudische Regierung, die sich eine islamische Regierung nennt, tatsächlich unislamisch handelt. Der Heilige Prophet Muhammad (Friede sei mit ihm) lehrte, dass niemand das Recht dazu hat, eine andere Person als nicht-muslimisch zu bezeichnen. Andernfalls sei diese Person selbst als Nicht-Muslim anzusehen. Dennoch verstößt die saudische Regierung in ihrer Schulliteratur gegen diese grundlegende Lehre des Begründers des Islams, um ihre Politik der religiösen Ausgrenzung zu betreiben. read the entry »
Frankfurt/Main, den 10.03.2008. Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Veröffentlichung des Films „Fitna“ von Geert Wilders (einem Mitglied des niederländischen Parlaments) sagte der internationale Presse- Sekretär der Ahmadiyya Muslim Jamaat, Abid Khan, dass solche Filme einen negativen Einfluss auf die Gesellschaft haben: read the entry »
Herr Humayun Waqar, ein Ahmadi aus Sheikhupura, Pakistan, wurde am 7. Dezember 2007 ermordet.
Details des Vorfalls
In der Nacht des Mordes saß Herr Waqar gegen 22:30 Uhr zusammen mit zwei Freunden in dem Geschäft „Stadium“, wo er im Textilhandel tätig war. Zu dieser Zeit betrat ein junger Mann – anscheinend ein Punjabi – das Geschäft und bat darum, sich einige Kleidungsstücke anschauen zu dürfen. Nach kurzer Zeit verließ der Mann zunächst wieder das Geschäft, kehrte jedoch nach wenigen Minuten mit einer Waffe zurück. Er feuerte zwei Schüsse auf Herrn Waqar und floh sofort danach. Es ist nicht bekannt, wie viele Personen mit dem Angreifer waren und mit welchen Transportmitteln er das Geschäft erreichte und verließ. Ein Mitarbeiter eines anliegenden Geschäfts brachte den Verletzten in ein Krankenhaus, jedoch verstarb Herr Waqar 30 Minuten später. Am 8. Dezember 2007 wurde um 2:00 Uhr eine Anzeige bei der lokalen Polizeiwache erstattet. Nach der offiziellen Obduktion wurde der Körper des Verstorbenen zu seiner Familie zurückgebracht. read the entry »
Freie und Gerechte Wahlen in Pakistan ein Mythos – Ahmadiyya Muslim Jamaat darf an Wahlen nicht teilnehmen
Frankfurt/Main, den 18.02.2008. Heute fanden in Pakistan Wahlen statt. Führende Mitglieder der dortigen Regierung behaupten, dass die Wahlen frei und fair sind. Was jedoch nicht offen gelegt wird, ist die Tatsache, dass aufgrund bestimmter, völlig ungerechter Bestimmungen, den Mitgliedern der Ahmadiyya Muslim Jamaat das Grundrecht auf freie Wahlen verweigert wurde.
Im Jahr 1985 wurde unter dem grausamen Regime von General Zia-ul-Haq die 8. Änderung der pakistanischen Verfassung von 1973 bewilligt. Diese führte zur Entwicklung einer separaten Wählerliste. Gemäß den Bestimmungen dieser Liste mussten diejenigen, die behaupteten, dass sie Muslime sind, ein Zertifikat unterzeichnen und damit die Wahrhaftigkeit des Gründers der Ahmadiyya Muslim Jamaat leugnen. read the entry »
Frankfurt/Main, 14. Februar 2008 – Die Ahmadiyya Muslim Jamaat („AMJ“) verurteilt die erneute Veröffentlichung der Karikaturen, die vor zwei Jahren eine weltweite Kontroverse auslösten, auf das Schärfste. Diese provokativen und beleidigenden Karikaturen sind äußerst verletzend für alle Muslime.
Angeblich haben die betroffenen dänischen Zeitungen ihre Aktion dadurch gerechtfertigt, dass sie die Meinungsfreiheit verteidigten. Doch eine derartige Beleidigung einer heiligen Persönlichkeit, gleich welcher Religion sie angehört, ist durch nichts zu rechtfertigen. Die Freiheit der Meinungsäußerung ist kein Freibrief dafür und darf nicht dazu missbraucht werden, die religiösen Gefühle und Empfindungen von Millionen von Mitmenschen mit den Füßen zu treten. read the entry »
Einladung der Bürgerschaft zu Neujahrsempfang und Opferfest
Heike Soleinsky

Abdullah Uwe Wagishauser wuchs christlich auf. (Heike Soleinsky)
Abraham träumte wiederholt, dass er seinen Sohn schlachte. Er fragte seinen Sohn, was jener meine, was das zu bedeuten habe. Der Sohn sagte: ” Tue, wie Dir befohlen. Du sollst mich, so Allah es will, standhaft finden.” Das ist die deutsche Übersetzung einiger Verse aus dem Koran, die Rehan Umer Din zuvor sehr schön vorgesungen hat. Darin waren Vater und Sohn zu großen Opfern bereit, doch bevor Abraham tatsächlich seinem Sohn das Leben nahm, wurde ihm gesagt, dass er bereits den Willen Gottes erfüllt hatte. Beim islamischen Opferfest wird an den Propheten Abraham (Ibrahim) und an sein Gottvertrauen gedacht. Die islamische Ahmadiyya-Gemeinde in Hamburg lud Gäste aus der Hamburger Bürgerschaft und aus Diplomatenkreisen ein, gemeinsam mit ihnen das Opferfest und das Neujahresfest zu feiern.
Anders und doch nah beieinander
Das islamische Jahr hat aufgrund des islamischen Mondkalenders rund zehn Tage weniger als das gregorianische Jahr, sodass es im kalendarischen Jahr auf unterschiedliche Tage fällt. Das muslimische Neujahr beginnt dieses Jahr am 9. Januar mit Sonnenuntergang. Das heißt, sobald man den Mond sehen kann, hat schon der neue Tag und damit auch das neue Jahr angefangen. Dann wird man das islamische Jahr 1429 zählen, die islamische Zeitrechnung beginnt mit der Hidschra, der Auswanderung des Propheten Muhammad nach Mekka – doch wird diese Zeitrechung im Alltag kaum benutzt. read the entry »
Kategorie Allgemein
Frankfurt/Main, den 30.12.2007. Die Ahmadiyya Muslim Jamaat (im Folgenden: „AMJ“) ist in Indonesien – dem Land mit der größten muslimischen Bevölkerung – zunehmender Verfolgung ausgesetzt. Mitglieder der AMJ wurden dort angegriffen und gezwungen, ihre Häuser zu verlassen. Moscheen, also sakrale Orte, wurden attackiert und durch den Staat inzwischen versiegelt. In den letzten Monaten hat sich die Situation in Indonesien zunehmend verschlechtert, da eine Anti-Ahmadiyya Stimmung von extremistischen Organisationen, wie zum Beispiel der „Majlis Ulema Indonesia“, „Majlis Mujahideen Indonesia“ und „Islamic Defence Front“ geschürt wurde. Angriffe gegen die Mitglieder der AMJ ereignen sich in den letzten Wochen in erschreckend häufiger Zahl. read the entry »
Herr Humayun Waqar, ein Ahmadi aus Sheikhupura, Pakistan, wurde am 7. Dezember 2007 ermordet.
Details des Vorfalls
In der Nacht des Mordes saß Herr Waqar gegen 22:30 Uhr zusammen mit zwei Freunden in dem Geschäft „Stadium“, wo er im Textilhandel tätig war. Zu dieser Zeit betrat ein junger Mann – anscheinend ein Punjabi – das Geschäft und bat darum, sich einige Kleidungsstücke anschauen zu dürfen. Nach kurzer Zeit verließ der Mann zunächst wieder das Geschäft, kehrte jedoch nach wenigen Minuten mit einer Waffe zurück. Er feuerte zwei Schüsse auf Herrn Waqar und floh sofort danach. Es ist nicht bekannt, wie viele Personen mit dem Angreifer waren und mit welchen Transportmitteln er das Geschäft erreichte und verließ. Ein Mitarbeiter eines anliegenden Geschäfts brachte den Verletzten in ein Krankenhaus, jedoch verstarb Herr Waqar 30 Minuten später. Am 8. Dezember 2007 wurde um 2:00 Uhr eine Anzeige bei der lokalen Polizeiwache erstattet. Nach der offiziellen Obduktion wurde der Körper des Verstorbenen zu seiner Familie zurückgebracht.
Hintergrund-Informationen
Herr Humayun Waqar war ein rechtschaffener und aufrichtiger Mann. Er war allseits beliebt und weder seine Familie noch er hatten zuvor Schwierigkeiten mit anderen Personen. Niemand hegte irgendeinen Groll gegen ihn oder seine Familie. In den letzten Monaten wurde Herr Waqar jedoch das Ziel von Drohungen durch religiöse Extremisten in Sheikhupura.
Die Tatsache, dass er und seine Familie nicht das Ziel irgendeiner privaten Auseinandersetzung waren, deutet darauf hin, dass der Mord aus einem einzigen Motiv heraus begangen wurde: Nämlich seiner Mitgliedschaft in der AMJ, deren Mitglieder in Pakistan sowie in anderen Ländern verfolgt werden. Sein Tod ist die fünfte religiös motivierte Ermordung, den die AMJ in Pakistan im Jahr 2007 hinnehmen musste. Seit 1982 summiert sich die Anzahl der in Pakistan getöteten Ahmadis auf 88. Innerhalb Pakistans hetzen religiöse Extremisten seit langem öffentlich gegen die AMJ. Die religiös motivierte Verfolgung ist der Grund dafür, dass solche entsetzlichen Taten weiterhin stattfinden.
Über den Verstorbenen
Herr Waqar diente der AMJ mit Hingabe und war zur Zeit seines Todes ein aktives Mitglied der Jugendorganisation der AMJ, der „Majlis Khuddam-Ul-Ahmadiyya“ und auch deren Amtsträger. Der Verstorbene hinterlässt seinen Vater, drei Brüder und eine Schwester. Seine Beisetzung wurde von Herrn Mubashar Ahmad Khalon, Sekretär für Auswärtige Angelegenheiten geleitet. Er wurde im Ahmadiyya-Friedhof in Sheikhupura beigesetzt. Etwa 200 Menschen besuchten das Begräbnis, darunter auch eine Anzahl von Nicht-Ahmadis. Herr Attaf Dark, ein Mitglied des regionalen Parlaments (MPA), war ebenfalls anwesend.
Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland
Für Presseanfragen wenden Sie sich bitte an: Abdur Rafik Ahmad (Leiter der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit/ Pressesprecher)
Tel.: 069/90025698
Fax: 069/50688-642
Email: presse@ahmadiyya.de
Frankfurt/Main, den 17.12.2007. Die Vorlesung von Papst Benedikt XVI. vom 12. September 2006 an der Universität Regensburg hat in den Medien der ganzen Welt eine kontroverse Diskussion ausgelöst, die bis heute andauert. Die friedfertige Reformgemeinde des Islam, Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ), hat sich zum Ziel gesetzt, die vom Papst berührten Punkte zur Lehre des Islam in aller Ausführlichkeit darzulegen, um den islamischen Standpunkt deutlich zu machen. Als Ergebnis dieser Arbeit liegt nun das Buch mit dem Titel: „Glaube und Vernunft – aus islamischer Perspektive“ vor. read the entry »
Interview: Barbara Vorsame
Der Unionspolitiker Bosbach fordert, alle Konvertiten zentral zu registrieren. Abdullah Uwe Wagishauser, selbst Konvertit und Vorsitzender einer Gemeinde, hält das für ungeheuerlich – und unmöglich.

Abdullah Uwe Wagishauser ist Vorsitzender der Ahmadiyya-Muslim-Gemeinde in Frankfurt. Er ist mit 28 Jahren zum Islam übergetreten. Foto: Ahmadiyya Muslim Gemeinde
sueddeutsche.de: Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Bosbach, hat gefordert, ein Register aller deutschen Konvertiten zum Islam zu erstellen. Was halten Sie davon?
Abdullah Uwe Wagishauser: Das widerspricht dem Prinzip der Religionsfreiheit völlig. Religion ist privat. Das grenzt an Methoden des Radikalenerlasses – wie damals, als es verboten war, der Kommunistischen Partei beizutreten.
Wie soll das auch gehen? Wenn jemand anfängt, sich mit Buddhismus oder Hinduismus zu beschäftigen, kann man das nicht registrieren. Außerdem ist es gar kein offizieller Akt, Muslim zu werden.
Ich sage: “La ilaha illa llah”, also: “Es gibt keinen Gott außer Gott”, und schon bin ich Muslim. Das ist eine Entscheidung des Herzens, die den Staat gar nichts angeht.
Diesen Akt kontrollieren zu wollen, ist an den Haaren herbeigezogen.
sueddeutsche.de: Warum tritt jemand überhaupt zum Islam über? read the entry »
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Frankfurt am Main, den 07.09.2007. Die Ahmadiyya Muslim Jamaat in Deutschland ist zutiefst bestürzt über die versuchten Terroranschläge in Deutschland und verurteilt diese auf das Schärfste. Es handelt sich hier um geplante Gewalttaten, die Akte gegen die Menschlichkeit darstellen und von allen zivilisierten Menschen – gleich welcher Religion sie angehören – uneingeschränkt zu verurteilen sind.
Unsere Glaubensgemeinschaft hat sich schon immer gegen jegliche Form des Terrorismus gewandt und auch in ungezählten Vorträgen und Presseerklärungen zumal den religiös begründeten Terrorismus gebrandmarkt und als unvereinbar mit den Lehren des Heiligen Qurans sowie der Lebenspraxis des Heiligen Propheten Muhammad bezeichnet. read the entry »
Ahmadi-Muslime werben für Frieden und Toleranz auf ihrer 32. Jahresversammlung
Frankfurt/Main, den 03.09.2007. Die Jahresversammlung („Jalsa Salana“) der Ahmadiyya Muslim Jamaat fand dieses Jahr vom 31.
August bis 2. September in Mannheim statt. Sie ist das größte, jedes Jahr stattfindende Treffen der
Muslime in Deutschland, auf der dieses Jahr rund 26.000 Mitglieder der friedlichen Reformgemeinde
„Ahmadiyya Muslim Jamaat“ mit ihren Freunden und Gästen aus aller Welt zusammenkamen. read the entry »
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Von Stefenie Zenke, Hamburg
Vor fünfzig Jahren ist die älteste Moschee der Nachkriegszeit eingeweiht worden: die Fazle-Omar-Moschee in Hamburg
Die Fazle-Omar-Moschee ist aus dem Hamburger Stadtteil Eimsbüttel kaum wegzudenken. Die Ahmadiyya Gemeinde, die sie betreibt, sucht den Kontakt zu ihrer deutschen Nachbarschaft.
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Lüdenscheid. (IW) Der Ökumenische Dekade-Arbeitskreis zur Überwindung von Gewalt will die Erinnerung an den 11. September 2001 wach halten und gleichzeitig “Brücken der Verständigung” zwischen den Kulturen und Religionen bauen.
Anlässlich des 5. Jahrestages – am 11. September 2005 – hatte er zu einer Ausstellung eingeladen, bei der Bilder von drei Schulen zum Thema “Brücken der Verständigung” präsentiert und betrachtet und Gespräche mit Vertretern verschiedener Religionsgemeinschaften geführt wurden. read the entry »
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Um Vorurteile in ihrer Nachbarschaft erst gar nicht aufkommen zu lassen, veranstaltet sie Nachbarschaftsfeste und gemeinsame Gebete mit Nicht-Muslimen. Zum Jubiläum diskutieren Frauen über das Thema Gleichberechtigung
Die Fazle-Omar-Moschee in Eimsbüttel wird am Freitag 50 Jahre alt. Sie scheint die Anwohner der Wieckstraße überhaupt nicht zu beunruhigen. “Hier hat es über all die Jahre nie Probleme gegeben”, bestätigt Wolfgang Raab von gegenüber. “Wir freuen uns über unsere Nachbarn.”
Lückenlos fügt sich die zweitälteste Moschee Deutschlands in die Kleinteiligkeit des Wohngebiets von Eimsbüttel ein. “Liebe für alle, Hass für Keinen”, steht deutsch neben dem Eingang des einfachen, von Hamburger Spenden erbauten Baus, verziert von zwei Minaretten. Der Name Fazle Omar bedeutet: “Gnade des Omar”, der als zweiter Kalif die Glaubensgemeinschaft der Muslime führte. read the entry »
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SWANTJE DAKE
In Stellingen entstand nach dem Krieg die erste Moschee Deutschlands
Gegenüber steht ein Klinkerbau. Rechts und links reihen sich Altbauten und Mehrfamilienhäuser aneinander. Rein bautechnisch ist die Fazle Omar Moschee an der Wieckstraße (Stellingen) integriert.
Auch menschlich ist die Gemeinde im Stadtteil mehr als akzeptiert. “Ich wohne seit 40 Jahren gegenüber. Es gab noch nie Probleme”, so Nachbar Wolfgang Raap. Für ihn ist es selbstverständlich, dass er das 50-jährige Jubiläum der ersten Moschee nach dem Zweiten Weltkrieg in dieser Woche mitfeiert. read the entry »
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Diana Zinkler
Als vor 50 Jahren die Fazle-Omar-Moschee in Eimsbüttel gebaut wurde, geschah dies friedlich und ohne Aufsehen. Ganz anders als heute, wenn es wie in Berlin und Köln Diskussionen und sogar Bürgerbewegungen gegen den Bau von Moscheen gibt. Dabei ist die Fazle-Omar-Moschee die erste Moschee in Deutschland, die nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet wurde.
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Selbst die Koranverse im Innern der Moschee sind zweisprachig gehalten. Neben den arabischen Inschriften sind Sätze wie “Islam heißt Frieden” und “Kein Zwang im Glauben” zu lesen. Heute wird das 50-jährige Bestehen der Fazle-Omar-Moschee in Hamburg gefeiert. Sie ist die älteste Moschee der Nachkriegszeit in Deutschland und gilt als Beispiel für gelungene Integration und friedliches Miteinander. read the entry »
Kategorie Allgemein
Von Georg Ismar, dpa
Moschee wird 50
Selbst die Koranverse im Innern der Moschee sind zweisprachig gehalten. Neben den arabischen Inschriften sind Sätze wie “Islam heißt Frieden” und “Kein Zwang im Glauben” zu lesen. An diesem Montag wird das 50-jährige Bestehen der Fazle-Omar-Moschee in Hamburg gefeiert. Sie ist die älteste Moschee der Nachkriegszeit in Deutschland und gilt als Beispiel für gelungene Integration und friedliches Miteinander. Während heute in Köln und anderen Städten erbittert über Moschee-Neubauten gestritten wird, war die Eröffnung der Fazle-Omar-Moschee am 22. Juni 1957 ein gesellschaftliches Großereignis, Banken und honorige Bürger finanzierten den Bau mit.
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Frankfurt/Main, den 04.01.2007. Am 2. Januar 2007 fand in Berlin-Heinersdorf eine feierliche Zeremonie anlässlich der Grundsteinlegung der Khadija-Moschee statt. Die Zeremonie begann gegen 11:00 Uhr mit der Rezitation einiger Verse aus dem Heiligen Koran, die anschließend auch ins Deutsche übersetzt wurden.
Danach sprach Herr Abdullah Uwe Wagishauser, Vorsitzender der Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland, zu den Anwesenden. Er bedankte sich bei der Stadtverwaltung und den zuständigen Behörden für die gute Zusammenarbeit bei diesem Moscheebauprojekt. Die bevorstehende Errichtung der Khadija-Moschee sei ein Ausdruck der Religionsfreiheit, die es unter der kommunistischen Herrschaft kaum gegeben habe. Herr Wagishauser versicherte den Bürgerinnen und Bürgern von Berlin, dass die Moschee dazu beitragen werde, Frieden, Liebe und Harmonie zu fördern. Die Moschee werde in keiner Weise eine Quelle für Unannehmlichkeiten für irgendjemanden in der Stadt sein. Überall dort, wo in der Vergangenheit Ahmadiyya-Moscheen gebaut wurden, hätte es keinerlei Schwierigkeiten und Unannehmlichkeiten mit Nachbarn oder Bewohnern gegeben. read the entry »
Unbekannte verübten einen Brandanschlag auf eine Moschee im hessischen Usingen. Nach Angaben des Landeskriminalamts brachen die Täter in das Gebäude ein. Sie legten im Gebetsraum Feuer
Die Flammen zerstörten den Raum fast vollständig. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden wurde auf 50.000 Euro geschätzt. Die muslimische Ahmadiyya-Gemeinde, der die Moschee gehört, machte Rechtsradikale für den Anschlag verantwortlich.
LKA-Sprecherin Gaby Goebel sagte, es seien Einbruchsspuren an einem Toilettenfenster auf der Rückseite des Gotteshauses festgestellt worden. Zudem deuteten die Spuren im Gebetsraum darauf, daß das Feuer absichtlich gelegt wurde. Es gebe mehrere so genannte Brandstellen. „Möglicherweise wurde ein Teppich angezündet“, sagte sie. Die genaue Brandursache werde noch untersucht. Das Landeskriminalamt richtete eine Ermittlungsgruppe ein. read the entry »
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